Externer Sparringspartner für Entwicklungsteams
Ihre Entwicklungsteams haben die Ideen.
Ich helfe zu erkennen,
welche davon schützenswert sind.
Denn ein Schutzrecht kann sichern, was Ihr Unternehmen technisch erarbeitet hat — und sichtbar machen, was ihm gehört.
Ich arbeite seit über fünfzehn Jahren in der technischen Entwicklung, von der Vorentwicklung bis zur Serie. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren selbst daran beteiligt, technische Entwicklungen in nationale und internationale Schutzrechte zu überführen. Diese beiden Perspektiven zusammen bringe ich in Ihre Entwicklungsabteilung.
01 — Der Ausgangspunkt
Die Erfindung steckt oft im Detail
Technische Lösungen entstehen im täglichen Arbeiten: Ein Bauteil wird robuster, eine Steuerung arbeitet präziser, ein Verfahren bietet Neues.
Für das Team ist das zunächst eine gelöste Aufgabe. Ob darin eine schützenswerte Erfindung liegt, erkennt meist erst der Blick von außen.
Im Tagesgeschäft geht es unter
Das Erkennen gehört in die laufende Entwicklung, nicht an ihr Ende. Wer erst fragt, wenn die Aufgabe abgeschlossen ist, fragt zu spät: Dann ist das Team längst beim nächsten Thema, und die Lösung hat das Haus womöglich schon verlassen.
Damit das Schützenswerte nicht dazwischen verschwindet, braucht das Erkennen einen festen Platz in Ihren Strukturen — feste Zeitpunkte im laufenden Projekt, klare Verantwortlichkeiten und die richtigen Fragen. Fehlt er, bleibt ungeprüft, was davon geschützt gehört.
Dabei kann ich helfen — mit einem erfahrenen Blick von außen auf Technik, die Ihr Team längst kennt.
Später ist häufig zu spät
Bei Kooperationen, Finanzierungen oder Unternehmensbewertungen wird plötzlich gefragt, was dem Unternehmen technisch gehört. Dann zeigt sich der Wert eines Schutzrechtsbestands.
Wurde eine Lösung bereits veröffentlicht, angeboten oder gezeigt, lässt sich die frühere Entscheidung oft nicht mehr nachholen.
Schutz beginnt mit Erkennen
Ein Schutzrecht beginnt nicht mit der Anmeldung, sondern mit dem Erkennen: in der Entwicklungsabteilung, mit dem Blick für das Besondere einer technischen Lösung.
Was im Haus niemand als Erfindung erkennt, wird auch nicht angemeldet.
Genau dort setze ich an: mit eigener Entwicklungserfahrung, geübtem Erfinderblick und Strukturen, die das Erkennen nicht dem Zufall überlassen.
02 — So arbeite ich
Ich arbeite mit Ihren Entwicklern an der Technik, die sie ohnehin beschäftigt
Keine Methode, die Ihr Team erst lernen muss. Keine Kreativrunde mit künstlichen Aufgaben. Wir nehmen die laufenden technischen Themen und betrachten sie mit dem Blick auf mögliche Erfindungen und Schutzrechte.
Das Schützenswerte erkennen
Wenige Entwickler, ein konkretes technisches Thema. Gemeinsam gehen wir die Lösung und ihren Entstehungsweg durch. Ich stelle die Fragen, für die im Entwicklungsalltag oft Zeit, Abstand und Erfahrung fehlen.
An den Schnittstellen genauer hinsehen
Das Schützenswerte liegt häufig nicht im einzelnen Bauteil, sondern dazwischen: zwischen unterschiedlichen Funktionen, zwischen Software und Mechanik oder zwischen Sensor und Funktion. Gerade an diesen Übergängen entstehen Lösungen, die leicht übersehen werden, weil keine einzelne Disziplin sie vollständig für sich beansprucht.
Das Erkennen in Ihren Strukturen verankern
Damit mögliche Erfindungen nicht nur während meines Termins erkannt werden, legen wir geeignete Zeitpunkte, Verantwortlichkeiten und Wege zur Dokumentation fest. So wird regelmäßig geprüft, welche technischen Lösungen näher betrachtet werden sollten, bevor sie nach außen gelangen.
Vertraulichkeit ist Voraussetzung, kein Zusatz
Der Umgang mit unveröffentlichten Erfindungen gehört seit über fünfzehn Jahren zu meinem Berufsalltag — ich weiß, was auf dem Spiel steht, wenn eine Lösung zu früh sichtbar wird.
Eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreibe ich vor dem ersten inhaltlichen Termin, nicht danach.
03 — Abgrenzung
Was ich nicht bin
Diese Abgrenzung steht bewusst weit oben. Wer etwas anderes sucht, soll das früh erkennen. Das spart uns beiden Zeit.
Ich arbeite dort, wo mögliche Erfindungen technisch entstehen. Nicht am Recht. Ich berate nicht rechtlich, schreibe keine Patentanmeldungen und vertrete niemanden vor einem Amt.
Neuheitsrecherchen, Freedom-to-Operate-Analysen und die Bewertung der Schutzfähigkeit gehören nicht zu meinem Angebot. Auch nicht nebenbei.
Ich helfe, die technische Besonderheit einer Lösung zu erkennen. Ob sie rechtlich schutzfähig ist, beurteilt der Patentanwalt.
Ich bringe keine Methode mit, die Ihr Team erst lernen muss. Ich bringe Erfahrung aus eigener Entwicklungs- und Erfindungspraxis mit.
Keine künstlichen Aufgaben. Keine branchenfremden Übungen. Keine versprochene Zahl von Ergebnissen. Wir arbeiten an Ihrer realen Technik.
04 — Der Zuschnitt
Ein Einstieg, viele Formen
Bei mir gibt es kein fertiges Paket. Es gibt eine Art zu arbeiten, die sich an Ihre Situation anpasst. Welcher Zuschnitt sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Von neunzig Minuten bis zu einem Jahr
Ein Vortrag für Ihr Entwicklungsteam. Ein Tag an einem konkreten Thema. Ein mehrtägiger Block für mehrere Themen. Oder eine Begleitung über ein Jahr mit festen Terminen.
Einmalig, wiederkehrend oder laufend
Manche Unternehmen brauchen einen gezielten Anstoß und arbeiten danach selbstständig weiter. Andere wünschen einen regelmäßigen Blick von außen auf ihre technischen Themen und Prozesse. Wieder andere brauchen über längere Zeit einen festen Ansprechpartner.
Vor Ort, wenn es darauf ankommt
Vieles lässt sich aus der Ferne vorbereiten und weiterführen. Wenn die gemeinsame Arbeit vor Ort mehr bringt, komme ich zu Ihnen, etwa für einen konzentrierten Workshop oder einen mehrtägigen Arbeitsblock.
So entsteht der Zuschnitt
Zuerst klären wir in einem kurzen Gespräch, ob ich zu Ihrer Situation etwas beitragen kann. Wenn es passt, erhalten Sie einen konkreten Vorschlag zu Inhalt, Umfang und Ablauf.
Einen Katalog zum Anklicken finden Sie hier deshalb nicht — wohl aber einen klaren Einstieg in eine Zusammenarbeit, die zu Ihrer Aufgabe passt.
05 — Zur Person
Dr.-Ing. Daniel Münning
Studium des Maschinenbaus an der RWTH Aachen University. Promotion am Institut für Verbrennungskraftmaschinen der Technischen Universität Braunschweig.
Über fünfzehn Jahre in der Fahrzeugentwicklung eines Automobilherstellers — von der Vorentwicklung und Konzeptarbeit über internationale Projektleitung bis zur Serienverantwortung. Dort auch die fachliche Begleitung von Studien-, Abschluss- und Promotionsarbeiten.
Parallel dazu durchgehend selbst als Erfinder aktiv, benannt in über 400 nationalen, europäischen und internationalen Patentveröffentlichungen.
Seit 2022 jährliche Gastvorlesung an der HAW Hamburg.
Was ich in der Fahrzeugentwicklung gelernt habe, hängt nicht am Fahrzeug. Es ist die Arbeit in einem Umfeld, in dem viele Disziplinen unter Termin- und Kostendruck an einem Produkt zusammenkommen — und die Gewohnheit, dabei durchgehend auf das Schützenswerte zu achten. Der Blick dafür, wo in einer technischen Lösung das Besondere steckt, ist derselbe, unabhängig davon, was am Ende gebaut wird.
06
Wann ein Gespräch sinnvoll ist
- Schutzrechte sollen bei Ihnen strategisch werden — ein Ziel für die nächsten Jahre, kein Zufallsergebnis
- Sie wissen, dass das Thema wichtig ist, aber im Haus weiß niemand, wie man es anfängt
- Ihre Entwickler sind gut, aber niemand fragt sie systematisch nach dem Schützenswerten
- Sie melden bereits an und sind unsicher, ob die richtigen Erfindungen darunter sind
- Vor einer Finanzierungsrunde oder einem Verkauf wird Ihr Bestand zur Frage
- Sie wollen jemanden von außen, der widerspricht — nicht jemanden, der bestätigt
- Sie suchen jemanden, der eine Anmeldung schreibt
- Sie brauchen eine Recherche oder eine rechtliche Einschätzung
- Sie erwarten eine zugesagte Zahl an Erfindungen
- Sie können drei bis vier Entwickler nicht für einen Tag freistellen — ohne die Leute, die die Technik machen, trägt die Arbeit nicht
- Schutzrechte stehen bei Ihnen dieses Jahr nicht auf der Liste. Dann ist der Zeitpunkt der falsche, nicht das Thema
- Sie sind in der Automobilindustrie oder deren Zulieferkette tätig
07
Dann melden Sie sich
Wenn Sie glauben, dass ein Gespräch sich lohnt: schreiben Sie mir.
Bitte keine vertraulichen Details vor einer unterschriebenen Vertraulichkeitsvereinbarung.